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und das Rätsel der Zeitung von gestern
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Figurentheaterstück für lesehungrige Kinder ab 6 Jahren
Kruschel, klein, frech, grün und ein echtes Monster, ist immer fürchterlich neugierig.
An einem Kiosk findet er eine alte Zeitung, die unter allen anderen versteckt ist. Als er sie durchblättern will, wird die Zeitung erst richtig böse, doch dann erzählt sie Kruschel ihre traurige Geschichte: Keiner will sie mehr kaufen. Weil sie von gestern ist! Und weil nichts für die Menschen uninteressanter ist, als eine Zeitung von gestern. Doch am meisten leidet sie darunter, dass sie nicht weiß, wo sie herkommt, wie sie entstanden ist und was nun aus ihr werden soll.
Kruschel will ihr helfen. Doch das ist leichter gesagt als getan...







Mindestalter der Zuschauer
5 Jahre
Max. Zuschaueranzahl
120
Bühne (Mindestmaße)
5,0 m Breite
3,0 m Tiefe
2,5 m Raumhöhe (ab Spielfläche)
kein erhöhtes Podest erforderlich
Zeiten
Aufbau: 120 Min.
Aufführung: 50 Min. (keine Pause)
Abbau: 60 Min.
Sonstiges
zwei Steckdosen in Bühnennähe (2 x 230 V/16 A)
Licht und Ton werden a.A. mitgebracht
CEE-Anschluss 16/32 A ist hilfreich
Mit freundlicher Unterstützung von
Verlagsgruppe Rhein Main, Mainz
Allgemeine Zeitung
Wiesbadener Kurier
Wiesbadener Tagblatt
Wormser Zeitung
Main-Spitze
Forumtheater unterhaus Mainz
Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz
Idee & Regie
Michael Kloss
Text
Dietmar Bertram
Michael Kloss
Bühnenbau
Waldemar Muskalla
Kostüme
Julia Geisert
Puppenbau
Norman Schneider (Kruschel)
Dietmar Bertram (Zeitung von Gestern)
Fotos
Conny Haas
Sascha Kopp
(beide Verlagsgruppe Rhein Main)
Programm
Faltblatt im pdf-Format)
und der Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch
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Figurentheater nicht nur für Kinder ab 6 Jahren
Der abenteuerlustige Jean-Pierre Bonplans, genannt Partout, ist extra aus Frankreich nach Berlin gereist, um Assistent bei Professor Alexander von Humbug zu werden, einem berühmten Forscher mit einem gewagten Hang zu gewagten Unternehmungen.
Doch was passiert?
Nichts! Nur alte Bücher und noch ältere Folianten abstauben, den ganzen Tag lang. So kann das nicht weitergehen, beschließt Partout und kommt auf die geniale Idee: Eine geheimnisvolle Flaschenpost muss her!
Und eh er sich's versieht, befindet er sich gemeinsam mit dem Professor auf der dramatischen Suche nach dem bislang unbekannten und unentdeckten Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch!
So beginnt ein spannendes Abenteuer zu Land, Luft und Wasser, das unsere beiden forschen Forscher vorbei an müden Piraten, traurigen Eisbergen, grünen Walen und der sagenumrankten Insel Hula-Hula bis ans andere Ende der Welt und ein Stück darüber hinaus führt.







Humbug &. Co locken Kinder ins Unterhaus
Balu-Balu liegt im Mare Flavum, schräg unter dem traurig schmelzenden Eisberg und rechts vom neunmalklugen Doktorfisch. So ist es zumindest auf der wunderschönen Karte verzeichnet, die Dietmar Bertram extra für sein Figurentheaterstück “Professor Humbug und der Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch” zeichnete. Mit ihm und seiner Compagnie MARRAM hat das Unterhaus endlich wieder eine feste Vorstellung für Kinder zu bieten. Das fehlte, seitdem sich 2005 das bekannte Klappmaul-Theater vom Publikum verabschiedet hatte.
Einst war Professor Alexander von Humbug einer der ganz großen Forschungsreisenden. Sein Leben war voller Abenteuer. Doch das ist Vergangenheit. Heute bleibt er lieber zu Hause und experimentiert in den eigenen vier Wänden. Das passt Partout, seinem jungen Assistenten, gar nicht. Er fingiert eine Flaschenpost, um den alten Herrn auf eine ferne Insel zu locken: nach Balu-Balu …
Dietmar Bertram, Jahrgang 67, ist ein Bewunderer des berühmten Puppenspielers Neville Tranter. Der ist regelmäßig bei den Mainzer Kammerspielen zu Gast, und dort besuchte Bertram seine Workshops. “Das war Liebe auf den ersten Blick”, meint er – Liebe zum Figurentheater.
Zuvor hatte Bertram eine Ausbildung an der École international de théâtre Lassaad in Brüssel absolviert. “Das war keine klassische Schauspielausbildung”, erzählt er, “es ging mehr um Körperarbeit, weniger um Sprache. Das hilft jetzt sehr beim Puppenspiel.” Von 1991 bis 2005 war er Mitglied des Kinder- und Jugendtheaterensembles Unterhaus. 2007 dann erhielt Bertram die Gelegenheit, ein erstes kurzes Pupenspiel zu schreiben, zu inszenieren und zu spielen. Zur 100-Jahr-Feier des Senckenbergmuseums entstand eine Kurzfassung des “Professor Humbug”.
“Das war ein 20-Minuten-Stück, auf dem wir jetzt aufbauen”, erzählt Bertram. “Wir”, das ist eigentlich nur Bertram selbst. Von ihm ist das Bühnenbild mit der Karte, er bastelte viel an den verschiedenen Puppen und vor allem am Text. Nur einen hat er sich in der heißen Phase dazugeholt: Michael Kloss vom einstigen Klappmaul-Theater wurde sein Regisseur. “Es ist wichtig, das jemand von außen auf meine Arbeit schaut”, meint Bertram. Und Kloss schaut auf jede Kleinigkeit: “Es gab zum Beispiel noch Brüche zwischen den Szenen”, erzählt er, “die Übergänge mussten wir glätten.” Die Arbeit mit Kloss sei anstrengend, räumt Bertram ein, aber unbedingt nötig, denn: “Kinder haben einen starken Sinn für Qualität.”
Wie stark dieser Sinn ist, sollte die Premiere im Unterhaus beweisen. Perfektionist Kloss kündigte vor Beginn noch schnell an, dass manches nicht ganz ausgereift sei, dann endlich durfte Bertram auf die Bühne.
Er selbst spielt Partout, den Assistenten des Professors. Humbug dagegen ist eine lebensgroße Handpuppe – doch nur auf einer Ebene. Wenn die beiden nämlich auf Reisen gehen, wenn die imaginäre Kamera in die Totale schaltet, dann agieren sie als winzige Fingerpuppen. Der Wechsel zwischen den Dimensionen ist darstellerisch eine Herausforderung. Das Lachen der kleinen und großen Zuschauer aber beweist: Bertram hat sie bestanden.
Der Professor und sein Assistent begegnen einem Piraten, den Bertram aus einem Nussknacker schuf. Sie stoßen auf einen “Porallentüchter”, der Probleme mit den Buchstaben “K” und “Z” hat. Und sie kollidieren mit einem Eisberg, während im Hintergrund die “Titanic”Titelmelodie läuft.
Wie aus dem Füllhorn kippt Bertram seine Einfälle ins Publikum. Aus einer alten Wärmflasche wird ein U-Boot, und ein Handschuh mutiert zur Krake. Der gemächliche Eisberg spricht in Zeitlupe, und ein gewisser Professor von Noethen wirft mit Goethe-Zitaten um sich: “Das also ist des Pudels Kern – oder soll ich sagen: des Fisches Gräte?”
Hier überzeugt alles. Bertrams Text ist witzig und intelligent. Seine schrägen Puppen und Requisiten verblüffen. Dazu runden musikalische Anspielungen auf “Indiana Jones” bis “Der weiße Hai” das Spiel ab, während im Hintergrund immer diese kunterbunte Karte lockt.
Bertrams “Professor Humbug” ist eine Entdeckungsreise nicht nur für Kinder ab fünf Jahre. Auch die mitgebrachten Eltern werden fasziniert sein. Schön, dass das Unterhaus endlich wieder ein Kindertheater hat.
Gerd Blase, RZ 18.09.2009
Auf dem Meer bei Nord-Ameriklo
Er scheint ein scheues, wohl den meisten Menschen unbekanntes Wesen zu sein: der „Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch“. Doch nun wissen knapp 80 junge Besucher der Kindertheatertage im Lincoln Theater ganz genau, von was hier die Rede ist. In seinem Figurentheater „Professor Humbug“ stellte Dietmar Bertram die Geschichte um das kleine Meereslebewesen, mit dessen Hilfe Professur Humbug die Lichtgewinnung revolutionieren will, vor. Er selbst schlüpft dafür in die Rolle des Professorengehilfen Partout, der sich im Büro des berühmten Forschers beinahe zu Tode langweilt. Durch einen Trick kann der abenteuerlustige Franzose den Professor jedoch dazu bewegen, eine Entdeckungsreise auf den Spuren des Leucht-Fischs zu starten.
Phantasievoll und detailreich präsentiert der Puppenspieler die Expedition des Forscherduos. Spielpuppen verschiedener Größen und Machart begleiten ihn dabei über die Bühne. Auf offenem Meer, irgendwo zwischen Nord-Ameriklo und Bananien, begegnen sie dem „Porallenküchter“, der mit seinem Sprachfehler nicht nur die anwesenden Kinder zum Prusten bringt, rammen den traurigen Eisberg, der bereits seine Erfahrungen mit der Titanic machen musste und entkommen nur knapp dem ungelenkigen Nussknacker-Piraten. Und als alle Hoffnung verloren scheint, finden sie ihn, „Oh lala“, doch noch: Den Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch, der Professor Humbug tatsächlich die Eingebung für seine neue „über alle EU-Normen hinweg effektive“ Erfindung liefert.
Auch Erwachsene schmunzeln über die Späße
In Zusammenarbeit mit Regisseur Michael Kloss hat Dietmar Bertram ein rundum buntes und gelungenes Schauspiel auf die Beine gestellt: „Es ist ein Stück geworden, dass mir selbst Spaß macht“, beschreibt es der Künstler - und genau das merkt man dem gesamten Spiel deutlich an. Darüber hinaus hat er sein Ziel erreicht, auch den Erwachsenen etwas zu bieten: Wenn „Professor von Nöte“ aus Faust zitiert oder von Humbug die Biolumineszenz von Glühwürmchen erklärt, treibt das besonders den anwesenden Mamas und Papas ein Schmunzeln ins Gesicht.
Till Schöllhammer, Wormser Zeitung, 24.09.2011
Mindestalter der Zuschauer
6 Jahre
Max. Zuschaueranzahl
120
Bühne (Mindestmmaße)
4,0 m Breite
3,0 m Tiefe
0,4 m Podesthöhe
2,8 m Raumhöhe (ab Spielfläche)
Zeiten
Aufbau: 120 Min.
Aufführung: 50 Min. (keine Pause)
Abbau: 60 Min.
Sonstiges
zwei Steckdosen in Bühnennähe (2 x 230 V/16 A)
Licht und Ton werden a.A. mitgebracht
CEE-Anschluss 16/32 A ist hilfreich
Der Zuschauerraum muss verdunkelbar sein!
Mit freundlicher Unterstützung von
Forumtheater unterhaus Mainz
Kultursommer Rheinland-Pfalz
Einen Mitschnitt von "Professor Humbug und der Sparlampenleuchtstoffröhrendiodenfisch" auf DVD (Länge ca. 50 Minuten) aus dem Mainzer unterhaus vom 07.11.2010 senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu! Bitte Mail an: info
compagniemarram.de
Regie
Michael Kloss
Idee & Text & Bühne
Dietmar Bertram
Puppen
Friederike Sommerfeld
Dietmar Bertram
Fotos
Daniel Roth
Bernd Weisbrod
Programm
Faltblatt im pdf-Format)
Veranstaltungsraum, Bühne, Technik, Auf- und Abbau
Die geforderten Bühnenmaße sind Mindestmaße. In den nutzbaren Bühnenraum dürfen keine Teile, wie Balken oder Säulen, hineinragen. Bei variablen Podesten bitte die Podesthöhe vorher absprechen. Die Bedingung "verdunkelbarer Raum" ist unbeding zu beachten.
Während der angegebenen Auf- und Abbauzeiten sowie während der Vorstellung können auf der zur Verfügung stehenden Bühne und in dem dazugehörenden Zuschauerraum keine anderen Aktivitäten stattfinden; vorbereitende Arbeiten, wie Aufstellen oder Reinigen der Bühne müssen außerhalb dieser Zeiten erfolgen.
Bitte informieren Sie uns vor Vertragsschließung über räumliche Besonderheiten (z.B. extreme Entfernung vom Entladeplatz bis zur Bühne, Lage des Aufführungsraumes in einem höheren Stockwerk, erschwerter Zugang zum Bühnenraum etc.), damit wir einen pünktlichen Beginn der Vorstellung gewährleisten können.
Zu Beginn der Aufbauzeit muss ein Ansprechpartner, der mit den örtlichen (personellen und technischen) Gegebenheiten vertraut ist, zur Verfügung stehen.
Kindervorstellungen
Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, daß die angegebene Anzahl von Kindern im Publikum und die Gesamtzuschauerzahl nicht überschritten werden. Ebenso ist die strikte Einhaltung der bei Kinderstücken angegebenen unteren Altersgrenze Sache des Veranstalters.
Sind zu junge Zuschauer im Publikum, müssen wir die Vorstellung ggf. ändern oder ausfallen lassen.
Bild- und Tonaufnahmen
Bild- und Tonaufnahmen während der Vorstelungen sind grundsätzlich nicht gestattet. Für die Pressearbeit können vor Ort Absprachen getroffen werden.